| Ultraschall |
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Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) macht sich die unterschiedliche Ausbreitung von Ultraschallwellen im menschlichen Körper zunutze. Häufig ist sie die erste Wahl bei der Diagnosefindung, weil sie nicht nur für den Patienten risikolos und schmerzfrei ist, sondern auch kostengünstig und schnell durchgeführt werden kann.
Die Ultraschallwellen werden aus dem Schallkopf durch das Gewebe gesendet und die reflektierten Wellen wieder empfangen. An den Grenzen zwischen Organen und Geweben werden die Strahlen unterschiedlich zurück reflektiert. Das Gerät errechnet daraus ein Bild. Moderne Geräte können bewegliche Flüssigkeiten, - wie z.B. Blut, farblich darstellen. Dies nennt man Farb-Duplex. Für die Ultraschalluntersuchung muss ein Gel zwischen Schallkopf und Haut aufgebracht werden, um eine Übertragung zu ermöglichen.
- Lymphknoten-Ultraschall Mit einer Ultraschall-Untersuchung können heutzutage Knoten erkannt werden, die nur wenige Millimeter groß sind. Eine exakte Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren ist zwar mit dem Ultraschall schwierig, aber bestimmte Anzeichen im Ultraschall können darauf hinweisen, ob ein Knoten gut- oder bösartig ist. Insbesondere die seit kurzem eingesetzte farbkodierte Duplex-Sonografie kann durch die typische verstärkte Durchblutung innerhalb eines Knotens einen bösartigen Lymphknoten sichtbar machen. - Gefäßuntersuchungen ( Beurteilung von Venen und Arterien )
- Indikation: Abklärung einer venösen Thrombose oder Thrombophlebitis (Blutgerinsel in einer Vene) - Präoperative Untersuchung Durchführung: - Die Untersuchung erfolgt im Stehen - Die Untersuchung ist absolut schmerzfrei und kann bei Bedarf wiederholt werden
- Abklärung z.B. bei einer peripheren arteriellen Krankheit ( Schaufenster-Krankheit)
- Haut-Ultraschall ( eigentlich : Beurteilung von subkutanen Strukturen mittels Ultraschall )
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