| Haarausfall |
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Die menschliche Kopfhaut enthält durschnittlich 100-150-tausend Haare. Der mittlere physiologische Verlust beträgt ca. 60-100 Haare pro Tag. Faustregel: Verlieren Sie mehr als 100 Haare am Tag oder treten vereinzelt kahle Stellen auf, ist das ein Fall für den Spezialisten ! Das Haarwachstum verläuft in einem sich immer wiederholenden Zyklus: 1. Anagen - Phase: ist die Wachstumsphase, die je nach Körperregion unterschiedlich lange dauert ( Kopfhaut 2-8 Jahre, Augenbrauen ca 2 Monate ). Diagnostik
1 ) Epilationstest oder Zugtest Dabei werden Haarsträhnen gegriffen und locker angezogen. Die Haare,die sich am Ende der Telogen- Phase befinden, werden sich epilieren lassen. Nach ca. 6-maliger Wiederholung dieses Zugtests hat man eine erste Orientierung, ob ein Effluvium (Haarausfall) vorliegt oder nicht. 2 ) Die Übersichtsaufnahme ist wichtig um den Ausmaß des Haarausfalls zu dokumentieren. Im Verlauf der Behandlung werden mehrere Bilder aufgenommen und miteinander verglichen zu werden. 3 ) Auflichtmikroskop Die auflichtmikroskopische Untersuchung ist eine leistungsfähige Untersuchungstechnik zur Beurteilung des Zustandes der Kopfhaut. 5 ) Trichogramm ( Haarwurzeluntersuchung )Dabei werden der Kopfhaut an verschiedenen Stellen Haare entnommen ( ca. 80-100 Haare von 2 verschiedenen Stellen sind ausreichend ) und mikroskopisch untersucht. Davor dürfen die Haare über 5 Tage lang nicht gewaschen werden. 6 ) Trichoscan (Trichoscan®)Die Untersuchung ist schmerzlos und sehr exakt. Die Haare werden auf einem kleinen Kopfhautareal auf ca. 1 mm gekürzt. Die Stelle wird so gewählt, dass sie nach der Messung leicht zu verdecken ist. Nach drei Tagen werden diese Haare gefärbt, und eine digitale mikroskopische Aufnahme des Areals wird angefertigt. Das Gerät bestimmt automatisch die Haarzahl im Areal, die Haardichte und die Telogenrate. Vorteile: - Das Verfahren ist schmerzfrei ( es müssen keine Haare gezogen werden ) - Es gibt kein Haarwaschverbot - Das Ergebnis ist exakt - Die Ergebnisse werden digital archiviert und können zur Verlaufsbeobachtung genutzt werden . 7 ) BlutuntersuchungBei Verdacht auf hormonelle Störungen oder andere Erkrankungen ( z.B. der Schilddrüse , Eisenmangel, etc.), kann eine Blutuntersuchung hilfreiche Informationen liefern. Haarausfall: - Effluvium : verstärkter täglicher Haarwechsel - Alopezie : sichtbare Haarlichtung Behandlung- Androgenetische Alopezie
- Alopecia areata ( Kreisrunder Haarausfall) Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt. Eine histologische Untersuchung ( Gewebeprobe ), oder Blutuntersuchung sind selten notwendig. Behandlungsmöglichkeiten:
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